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12.01.2014
Senioren-Union: „Menschenrechte im Alter“ – Es gibt viel zu tun

Pressemeldung von einer Senioren-Union-Veranstaltung im Haus Ronneburg

Natürlich gelten die allgemeinen Menschenrechte auch für alte Menschen. Aber bei genauem Hinsehen, ist doch manches noch klarzustellen und zu verbessern. Zu dieser Erkenntnis ist die Frankfurter Senioren-Union der CDU aufgrund eines Vortrages der Frankfurter Professorin Dr. Dr. h. c. Gisela Zenz am 7. Januar 2014 im Haus Ronneburg gekommen. „Gesichter der Gewalt gegen Senioren“, so der Untertitel des Vortrages, zeigten Defizite, die dringend zu beheben seien. Es gebe bei der Pflege alter Menschen Misshandlung, sexueller Missbrauch, psychischer Druck, verbale Aggression, freiheitsberaubende Fixierung, unangebrachte Ruhigstellung durch Psychopharmaka, biografisch bedingte Konflikte und Ausbeutung. Und dagegen gebe es nur wenig Hilfe, stellte Zenz fest, die an der Frankfurter Goethe-Universität Familien-, Jugend- und Sozialrecht lehrte und vor drei Jahren das „Forum Alterswissenschaften und Alterspolitik“ gegründet hat.

In Deutschland gebe es 2,5 Millionen Pflegebedürftige, führte Zenz aus. Davon lebten 1,7 Millionen zu Hause und 1 Million würde allein von Angehörigen gepflegt. Pflegende seien häufig mit ihrer Aufgabe überfordert, vor allem bei unzureichender Ausbildung und mangelnder Deutschkenntnis. Besonders Angehörige seien häufig emotional und kräftemäßig überfordert. Sie seien deshalb auch vermehrt krankheitsanfällig. Zenz forderte, dass die Rechte für alte Menschen entsprechend denen von Kindern angeglichen werden sollten. Was bei „Gefährdung des Kindeswohls“ gelte, müsse auch bei „Gefährdung des Altenwohls“ Anwendung finden. Alte Menschen könnten sich oft aufgrund ihrer körperlichen oder geistigen Verfassung ebenso wie Kinder gegen Gewalt und Missbrauch kaum wehren und Hilfe holen. Von den Gerichten und der Polizei würden die Aussagen alter Menschen oft nicht ernst genommen oder als nicht zweifelsfrei bewertet. Das hänge nicht immer an der körperlichen und geistigen Verfassung des Alten, sondern nicht selten auch an der mangelnden fachlichen Kompetenz von Betreuern, Richtern und Polizei, die Aussagen und Signale alter Menschen richtig zu verstehen. Zenz forderte, ähnlich wie bei der Gefährdung von Kindern im Speziellen kompetente Institutionen und Personen, die eine Gefährdung bei alten Menschen erkennen und richtig beurteilen könnten. Hinzu müsse eine verstärkte Supervision der Pflegenden in den Heimen und der ambulanten Pflegekräfte kommen sowie eine psychologische Beratung alter Menschen. Die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union, Stadträtin Erika Pfreundschuh, versicherte abschließend, dass sich die CDU-Vereinigung die Anregungen von Professorin Zenz aufgreifen und politisch vertreten werde. Das fand zustimmenden Beifall der Teilnehmer an der Veranstaltung.



16.06.2012
CDU Nord-Ost auf dem Straßenfest des Vereinsring Preungesheim - Eckenheim

Preungesheim/Eckenheim, 16. Juni 2012 - Nachdem unser Mitglied, Frau Ursula Plahusch, wieder die Position der ersten Vorsitzenden des Vereinsringes Preungesheim - Eckenheim übernommen hat (hier gratulieren wir nochmals ganz herzlich), konnte in kürzester Zeit das geplante Straßenfest am Haus Ronneburg erneut perfekt auf die Beine gestellt werden.

 Auch die CDU Frankfurt Nord-Ost hatte sich mit Ihrem Infostand eingefunden und versorgte die Bürgerinnen und Bürger mit Informationen rund um ihre Stadtteile. Für die Kinder gab es Ballons, zuerst mit Fluggas gefüllt, später dann mit vollem Lungeneinsatz von der CDU aufgeblasen...

 

Besondere Aufmerksamkeit erhielt aber unserer Zauberer Dr. Karsten Meyerhoff. Mit Magie und unglaublicher Perfektion faszinierte unser Mitglied nicht nur die in Trauben um den Stand stehenden Kinder, sondern auch die Erwachsenen des Straßenfestes. Selbst für uns CDU`ler ist er mit seinen Zaubereien und Tricks immer eine fantastische Bereicherung.

Für die Eltern waren wir wieder Anlaufstelle für Anfragen, Hinweise und Diskussionen um die eher „kleine“ Politik in unseren Stadtteilen, aber auch die Themen Ausbau der Stadtbahn U5 sowie Ängste rund um den Ausbau der Main-Weser-Bahn wurden angesprochen. Am Puls des Bürgers zu sein, ist für die CDU Nord-Ost von großer Wichtigkeit.

 Das Wetter hielt dann bis zum Abend und ließ somit auch das diesjährige Straßenfest des Vereinsringes wieder zu einem rundum gelungenen Fest für die angrenzenden Stadtteile Preungesheim und Eckenheim werden. Allen teilnehmenden Vereinen, die dieses Fest mit Ihrem Engagement und Auftritt bereichert haben, sei auch im Namen der CDU Nord-Ost gedankt.

(Peter van Krüchten)




   
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